Iran stoppt Schiffe in Straße von Hormuz

Kein Schiff könne passieren, ohne die iranischen Vorschriften einzuhalten, hieß es. Versuche des US-Militärs, den Kurs von Schiffen zu ändern, würden mit „einer entschlossenen Reaktion und Warnschüssen beantwortet“. Als Folge seien die betroffenen Schiffe gezwungen, umzukehren.
Der iranische Außenamtssprecher Ismail Baghai erklärte laut englischsprachigem Staatssender PressTV, es gebe keine Veränderung der Verkehrslage in der Straße von Hormuz. Der Sprecher verwies auf bilaterale Gespräche mit Vertretern des Omans, dessen Territorialgewässer einen Teil der internationalen Schifffahrtsroute umfassen.
Teheran verhandelt mit Maskat
Die iranische Regierung versuchte indes den Eindruck einer Verständigung mit dem gegenüberliegenden Anrainerstaat der Straße von Hormuz, Oman, zu vermitteln. Wie das iranische Außenministerium mitteilte, führten Vertreter beider Staaten am Wochenende in Teheran Gespräche über die Schifffahrtsroute. Die Gespräche seien produktiv gewesen, teilte das Ministerium mit. Die technischen und politischen Konsultationen dauerten demnach an. Die Gespräche finden vor dem Hintergrund einer Verschärfung im Schifffahrtskonflikt zwischen Washington und Teheran statt.
US-Streitkräfte beschossen am Samstag einen Tanker in der Straße von Hormuz, der ihre Blockade iranischer Häfen durchbrechen wollte. Die iranischen Revolutionsgarden erklärten am Samstag, sie hätten vier Schiffe an der wichtigen Meerenge gestoppt.
apa






