Land gibt 35 Millionen Euro für den Wohnbau frei

Wie das Landespresseamt mitteilt, hat der Landtag gestern (22. Juli) den Nachtragshaushalt genehmigt. Darin sind 35 Millionen Euro vor allem für die Wohnbauförderung und den gemeinnützigen Wohnbau zweckgebunden. Mit der Wohnreform habe das Land eine der größten Investitionsoffensiven der letzten Jahrzehnte im Wohnbau gestartet, betont Wohn-Landesrätin Ulli Mair. Die nun freigegebenen 35 Millionen Euro stellten sicher, dass der erhöhte Bedarf an Beiträgen und Fördermitteln für das laufende Jahr abgedeckt sei.
Bestehende Förderungen aufgestockt
Die Landesrätin erinnert daran, dass im Rahmen der Wohnreform bestehende Förderschienen optimiert wurden. Sie seien entbürokratisiert, leichter zugänglich gemacht und finanziell aufgestockt worden. Dazu zählen laut Mair insbesondere die Reform des Bausparens und die Neuregelung der Beiträge für Kauf, Bau und Sanierung der Erstwohnung.
Daneben wurden auch neue Fördermöglichkeiten geschaffen. Mair nennt vor allem das Modell des gemeinnützigen Mietwohnbaus als neue, dritte Säule am Mietmarkt sowie das begünstigte Darlehen. Dieses ergänzt die klassische Wohnbauförderung und das Bausparen und lässt sich mit beiden kombinieren.
Die 35 Millionen Euro sollen laut Mitteilung hauptsächlich dazu genutzt werden, die Kapitel für die Beiträge für Kauf, Bau und Wiedergewinnung sowie für den gemeinnützigen Wohnbau aufzustocken. Ein besonderer Schwerpunkt liege dabei auf der Unterstützung der jüngeren Generation, so Mair. Durch die aufgestockten Mittel solle der Weg zum Eigenheim spürbar erleichtert werden.






