EU-Experten geben Empfehlungen zu Social-Media-Mindestalter

Wer digitale Altersschranken bei TikTok, Instagram, Snapchat und Co. auch technisch durchsetzen will, kommt um Brüssel wahrscheinlich nicht herum. Regeln bei den Online-Riesen durchzusetzen, ist die Zuständigkeit der EU-Kommission; und nationale Gesetze dürfen sich nicht mit EU-Regeln überschneiden.
Von der Leyen hatte den Einfluss von Social Media auf Minderjährige zuletzt kritisiert und deshalb ein Expertengremium damit beauftragt, sie in Fragen des Kinder- und Jugendschutzes im Internet zu beraten.
Die deutsche Politikerin nannte zudem Australien als mögliches Vorbild, das als erstes Land weltweit Ende 2025 ein Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige einführte. Mit einem Gesetzesvorschlag der EU-Kommission wird spätestens im Herbst gerechnet.
apa






