von ih 13.07.2026 08:44 Uhr

SVP-Soziale-Mitte begrüßt geplante Steuerentlastungen für Familien

Mit dem Nachtragshaushalt 2026 kündigt das Land Südtirol weitere steuerliche Entlastungen für Familien sowie Menschen mit niedrigen und mittleren Einkommen an. Die Soziale Mitte der SVP begrüßt die Pläne und sieht darin ein wichtiges Signal angesichts der weiterhin hohen Lebenshaltungskosten.

Gabi Morandell(Bild: SVP)

Der Nachtragshaushalt des Landes Südtirol umfasst ein Volumen von mehr als einer Milliarde Euro und eröffnet laut Land neue finanzielle Spielräume. Diese sollen mit dem Haushaltsgesetz im Dezember genutzt werden, um den regionalen IRPEF-Zuschlag für niedrige und mittlere Einkommen zu senken. Gleichzeitig sind zusätzliche Steuerfreibeträge für Kinder vorgesehen.

Nach Angaben von Landeshauptmann Arno Kompatscher sollen die Entlastungen direkt bei den Bürgerinnen und Bürgern ankommen und – je nach Ausgestaltung – mehrere Hundert Euro pro Person betragen. Die konkreten Einkommensgrenzen, die Höhe der Steuererleichterungen und die Details der Kinderfreibeträge sollen jedoch erst im Dezember festgelegt werden.

Ein wichtiges Signal

Die Vorsitzende der Sozialen Mitte der SVP, Gabi Morandell, bezeichnet die angekündigten Maßnahmen als wichtiges Signal. Gerade Familien und die arbeitende Mitte seien aufgrund der anhaltend hohen Lebenshaltungskosten stark belastet. Deshalb sei es richtig, die vorhandenen finanziellen Spielräume zu nutzen, um die Menschen gezielt zu entlasten und ihnen mehr Netto vom Brutto zu ermöglichen.

Die Soziale Mitte kündigt an, sich in den kommenden Beratungen dafür einzusetzen, dass insbesondere Menschen mit niedrigen und mittleren Einkommen von den geplanten Maßnahmen profitieren. Ziel sei es, Familien zu stärken und gleichzeitig die Kaufkraft jener zu erhöhen, die mit ihrer täglichen Arbeit wesentlich zum gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Zusammenhalt in Südtirol beitragen.

Jetzt
,
oder
oder mit versenden.

Es gibt neue Nachrichten auf der Startseite