Land fördert die Bienenzucht

Genehmigt hat die Landesregierung die entsprechenden Richtlinien auf Vorschlag von Landwirtschaftslandesrat Luis Walcher. Grundlage ist eine EU-Verordnung; der Beschluss regelt die Vergabe der Mittel sowie die Termine für die Beihilfegesuche. Die Summe ergibt sich aus der Zahl der Bienenvölker: In Südtirol gibt es 39.542 gemeldete Völker, in ganz Italien 1,5 Millionen. Gedeckt wird die Beihilfe zu 30 Prozent von der EU und zu 70 Prozent vom Staat, der Landeshaushalt wird also nicht belastet, betont das LPA.Â
Gefördert werden vor allem die Tätigkeit der Imkerverbände sowie Investitionen der Imker selbst. Dazu zählen etwa Aus- und Weiterbildung, Seminare und Fachtagungen, technische Assistenz, der Ankauf von Imkergeräten sowie von Hilfsmitteln zur Bekämpfung der Varroa-Milbe, die die Bienenbrut schädigt.
„Ich danke den vielen fleißigen Imkerinnen und Imkern, die eine Aufgabe von grundlegender Bedeutung erfüllen“, betont Walcher. Die Imkerei leiste einen unverzichtbaren Beitrag zur Biodiversität, da Bienen durch ihre Bestäubungsleistung die Vermehrung von Wild- und Kulturpflanzen sicherten.






