17 Millionen Euro für Forschung an der Laimburg

Das Geld fließt in qualifiziertes Personal, moderne Labors und Projekte für die Landwirtschaft und die Lebensmittelverarbeitung, berichtet das LPA in einer Aussendung. Hintergrund ist die wachsende Bedeutung der Forschung für die Wettbewerbsfähigkeit eines Standorts: 2023 wurden in Südtirol zwar über 213 Millionen Euro in Forschung und Entwicklung investiert, mit einer Quote von 0,66 Prozent des BIP lag das Land aber weiterhin unter dem nationalen und europäischen Vergleich. „Forschung ist kein Kostenfaktor, sondern eine Zukunftsinvestition für unser Land“, betont Landesrat Luis Walcher.
Seit der organisatorischen Trennung vom landwirtschaftlichen Betrieb im Jahr 2017 wurde das Versuchszentrum kontinuierlich ausgebaut. Die Grundfinanzierung stieg in dieser Zeit von knapp zwölf auf rund 17 Millionen Euro. Damit entstanden neue Fachbereiche, Labore und Pilotanlagen. Investiert wurde zudem in den Pflanzenschutz, wie die Erforschung neuer Schadbilder wie der Goldgelben Vergilbung der Weinrebe oder von Schädlingen wie der Marmorierten Baumwanze.
Heute beschäftigt das Versuchszentrum 250 Mitarbeiter. „Erfolgreiche Forschung braucht talentierte Köpfe, eine langfristige Perspektive und moderne Infrastruktur“, so Direktor Michael Oberhuber. Mehr als 40 Prozent des Haushalts fließen daher in die Mitarbeiter.






