VW in Deutschland vor dem Scherbenhaufen

Nach Angaben des VW-Konzerns soll der Aufsichtsrat über einen weitreichenden Sparkurs beraten. Medienberichten zufolge könnten vier Werke in Deutschland geschlossen und bis Anfang der 2030er-Jahre weltweit rund 100.000 Stellen abgebaut werden.
Alice Weidel sieht die Ursache der Entwicklung vor allem in der strategischen Ausrichtung von Volkswagen auf die Elektromobilität. Der Konzern verkaufe ihrer Ansicht nach zu wenige Fahrzeuge, während die Umstellung auf Elektroautos auf dem deutschen und europäischen Markt hinter den Erwartungen zurückbleibe. Als Gründe nennt sie unter anderem hohe Arbeits- und Energiekosten sowie eine aus ihrer Sicht zu geringe Nachfrage.
Zudem erklärt die AfD-Chefin, staatliche Förderungen hätten den Absatz deutscher Elektrofahrzeuge nicht entscheidend verbessert. Viele Verbraucher würden sich angesichts der gestiegenen Lebenshaltungskosten eher für günstigere Fahrzeuge asiatischer Hersteller entscheiden.
Darüber hinaus macht Weidel die Automobilpolitik der vergangenen Bundesregierungen für den Stellenabbau in der Branche verantwortlich. Sie kritisiert insbesondere die Förderung der Elektromobilität und bezeichnet diese als ideologisch motiviert. Nach ihrer Auffassung gefährde dieser Kurs die Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Automobilstandorts und führe zu Deindustrialisierung.
Die AfD bekräftigt in diesem Zusammenhang ihre Ablehnung des geplanten Verbrenner-Aus in der Europäischen Union. Stattdessen fordert die Oppositionspartei nach eigenen Angaben realistische CO₂-Grenzwerte und spricht sich dafür aus, dass Verbraucher frei über die Wahl ihres Antriebs entscheiden können.
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