Klimawandeldienst: „Juni war der heißeste jemals gemessene“

Weltweit war es demnach der zweitwärmste Juni seit Beginn der Aufzeichnungen. Die Durchschnittstemperatur betrug 16,54 Grad, was 0,56 Grad über dem Juni-Durchschnitt der Jahre 1991 bis 2020 liegt.
Der Juni lag damit 1,39 Grad über dem geschätzten vorindustriellen Durchschnitt von 1850 bis 1900 für diesen Monat. Die Hitzewelle in der zweiten Junihälfte, die nur wenige Wochen nach einer ersten Hitzeperiode im Mai gekommen sei, habe in mehreren westeuropäischen Ländern Temperaturrekorde gebrochen. Diese schnell aufeinander folgenden extremen Wetterereignisse machten die künftigen Herausforderungen deutlich. In Südwesteuropa habe die damit einhergehende Trockenheit zu Waldbränden geführt.
Rekordwert im Meer
Die durchschnittliche Meeresoberflächentemperatur für Ozeane außerhalb der Polargebiete sei im Juni mit 20,86 Grad die höchste jemals registrierte Temperatur für diesen Monat gewesen.
„Der Juni 2026 hat deutlich gemacht, wie tiefgreifend sich das Klima verändert“, sagte Samantha Burgess, strategische Leiterin für Klima bei Copernicus. „Zusammengenommen spiegeln diese Rekorde ein Klimasystem wider, in dem sich weiterhin Wärme ansammelt. Die Folge sind immer intensivere Hitzewellen, ein anhaltend warmer Ozean und wachsende Risiken für Menschen, Ökosysteme und Infrastruktur in ganz Europa und darüber hinaus.“
APA/UT24
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