Transhumanz soll als lebendiges Kulturerbe sichtbar bleiben

Bei einem Besuch vor Ort unterstrich Landesrat Peter Brunner (SVP) die Bedeutung dieser Tradition. Ziel sei es, das immaterielle Kulturerbe stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken und die Unesco-Anerkennung in ganz Südtirol sichtbar zu machen.
Museumsleiterin Johanna Niederkofler berichtete von ersten Ausstellungen, Veranstaltungen und Workshops sowie von weiteren Plänen. So sollen unter anderem ein Depot für bäuerliche Vereine, ein Stall und neue Bildungsangebote für Schulklassen entstehen.
Der archeoParc und der campus transhumanza zählen gemeinsam rund 20.000 Besucher pro Jahr. Langfristig wird ein ganzjähriger Betrieb angestrebt. Bürgermeister Peter Grüner betonte die enge Verbindung von Landwirtschaft, Kultur und Tourismus als Grundlage für eine nachhaltige Entwicklung des Schnalstals. Ein weiterer Höhepunkt soll im Oktober der „Tag des immateriellen Kulturerbes“ mit Workshops und Veranstaltungen für die Bevölkerung sein.






