Tunnel statt Umfahrung: STF stellt klare Forderung für St. Sigmund

Der Bereich bei der „Gisse“ gilt seit Jahren als Problemstelle im Pustertal. Laut Süd-Tiroler Freiheit leiden die Anrainer dort unter Lärm, Abgasen und Sicherheitsproblemen. Daher sei eine nachhaltige Lösung dringend notwendig.
Kritik an geplanter Umfahrung
Besonders kritisch sieht die Bewegung eine mögliche Trassenführung entlang der Rienz. Diese würde nach Ansicht der Süd-Tiroler Freiheit wertvolle landwirtschaftliche Flächen beanspruchen und zudem eine künftig geplante Tourismuszone berühren.
Die Partei betont, dass eine Lösung nicht auf Kosten von wertvollem Kulturgrund erfolgen dürfe. Ziel müsse es sein, die Verkehrsprobleme zu beseitigen, ohne weitere Flächen zu verbauen.
Tunnel als beste Lösung für Anrainer
Auch wenn eine Tunnellösung technisch die größte Herausforderung darstelle, wäre sie laut Süd-Tiroler Freiheit für die Bevölkerung vor Ort die beste Variante. Ein Tunnel würde die Belastungen für die Anrainer reduzieren und gleichzeitig den Flächenverbrauch möglichst gering halten.
Die Bewegung verweist zudem auf die Ziele der Landesregierung, den Flächenverbrauch bis 2040 auf netto null zu senken. Wenn dieses Vorhaben ernst genommen werde, komme aus Sicht der Süd-Tiroler Freiheit nur eine Tunnellösung für die Engstelle bei St. Sigmund infrage.






