Holzinstallation in Bozen wirbt für heimischen Rohstoff

Ziel der Aktion ist es, die Vorteile des natürlichen und nachwachsenden Rohstoffs hervorzuheben. Holz gilt als besonders klimafreundlich, da es CO₂ speichert und vollständig verwertet werden kann. Neben der Nutzung im Möbelbau und im Bauwesen finden auch Nebenprodukte wie Späne oder Rinde weitere Verwendung, etwa für Papier oder Bioenergie.
Forstwirtschaftslandesrat Luis Walcher (SVP) betonte die Bedeutung von Holz für Klimaschutz, regionale Wertschöpfung und nachhaltige Waldbewirtschaftung. Gleichzeitig verwies IDM-CEO Erwin Hinteregger auf das große Entwicklungspotenzial im Holzbau: Während in anderen deutschsprachigen Regionen Holzbauquoten von bis zu 30 Prozent erreicht werden, liegt Südtirol derzeit bei rund zehn Prozent.
Nach dem Auftakt in Bozen wird die Installation auch in zwei weiteren Südtiroler Gemeinden gezeigt. Begleitende Informationstafeln informieren in drei Sprachen über die Funktionen des Waldes und die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von Holz.
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