Eskalation am Golf: USA setzen Tanker außer Gefecht

Nach Angaben des US-Regionalkommandos CENTCOM setzten US-Kräfte einen Tanker außer Gefecht, nachdem dessen Besatzung mehrfach versucht habe, eine Blockade zu durchbrechen. Man habe schließlich auf den Maschinenraum geschossen. Die iranischen Revolutionsgarden erklärten ihrerseits, ihre Marine habe binnen 24 Stunden vier Schiffe gestoppt. US-Präsident Donald Trump sagte, er habe noch nicht über größere Angriffe auf den Iran entschieden. Washington spreche derzeit mit Teheran, das in den Verhandlungen „immer ernsthafter“ werde. Ohne Abkommen drohte er mit einem „weitaus höheren Niveau“ der Angriffe.
Die Houthis wiederum griffen nach eigenen Angaben Anlagen des saudi-arabischen Ölkonzerns Saudi Aramco mit Drohnen und Raketen an. Die Attacke folgte laut Meldung auf saudi-arabische Angriffe im Jemen. Irans Außenminister Abbas Araqchi rief angesichts der Kämpfe zum Dialog auf. Es gebe „keine militärische Lösung“.
Beide Meerengen sind für den weltweiten Energietransport von großer Bedeutung. Die UNO forderte einen sicheren Transit für rund 6.000 Seeleute, die auf blockierten Schiffen nahe der Straße von Hormuz festsitzen.
APA






