FPÖ lobt Baufortschritt beim Pumpspeicherkraftwerk Kühtai

Der Kufsteiner Bezirksparteiobmann und FPÖ-Energiesprecher im Tiroler Landtag, Andreas Gang, bezeichnet die Wasserkraft als „zentralen Pfeiler“ einer sicheren und sauberen Energieversorgung. Projekte wie das Kraftwerk Kühtai würden das Potenzial der heimischen Wasserkraft und des technischen Know-hows in Tirol eindrucksvoll verdeutlichen. Ziel müsse es sein, die Energieautonomie Österreichs weiter auszubauen.
Im Mittelpunkt des Besuchs stand auch die Bedeutung von Pumpspeicherkraftwerken für die Versorgungssicherheit. Diese Anlagen können überschüssige Energie speichern und bei Bedarf wieder ins Stromnetz einspeisen. Nach Ansicht der Tiroler Freiheitlichen brauche es allerdings schnellere Verfahren bei der Umsetzung solcher Großprojekte. Die Politiker kritisierten, dass auf die eigentliche Bauzeit oft jahrelange Genehmigungs- und Behördenverfahren folgen würden. Dies bremse wichtige Infrastrukturvorhaben unnötig aus.
Verstärkter Ausbau der Wasserkraft gefordert
Das Kraftwerksprojekt Kühtai umfasst unter anderem einen rund 25 Kilometer langen Beileitungsstollen. Nach Angaben der Projektverantwortlichen soll die Anlage künftig jährlich rund 216 Millionen Kilowattstunden zusätzlichen Strom erzeugen.
Derzeit befindet sich das Pumpspeicherkraftwerk im schrittweisen Probebetrieb. Die volle Leistung soll im Jahr 2027 erreicht werden. Für die FPÖ ist das Projekt ein Beispiel dafür, wie der Ausbau der heimischen Energieerzeugung im alpinen Raum gelingen kann. Gleichzeitig fordert die Partei einen verstärkten Ausbau der Wasserkraft und einen Abbau bürokratischer Hürden bei der Umsetzung künftiger Energieprojekte.
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