von ih 03.06.2026 11:06 Uhr

Fernwanderweg E5 in Südtirols Süden modernisiert

Der bekannte Europäische Fernwanderweg E5 ist in Südtirols Süden umfassend aufgewertet worden. Ziel der Maßnahmen ist es, die Orientierung für Wanderer zu verbessern und die Region entlang der beliebten Fernwanderroute attraktiver zu machen.

Foto: Harald Wisthaler

Der E5 zählt zu den bekanntesten Weitwanderwegen Europas. Auf rund 3.200 Kilometern führt er von der französischen Bretagne bis nach Verona in Italien und durchquert dabei fünf Länder.

Die Modernisierung wurde im Rahmen eines LEADER-Projekts umgesetzt. Daran beteiligt waren die Lokalen Aktionsgruppen Grenzland, Sarntaler Alpen und Trentino Centrale sowie mehrere Tourismusorganisationen entlang der Strecke. In Südtirol unterstützten die Gemeinden Aldein, Salurn und Truden das Vorhaben.

Im Mittelpunkt der Arbeiten steht eine neue Beschilderung. Entlang der Route wurden insgesamt fünf moderne Informationstafeln in drei Sprachen aufgestellt. Sie liefern Wanderern Orientierungshilfen und informieren über Natur, Kultur und Besonderheiten der jeweiligen Streckenabschnitte.

In Oberradein und Gfrill wurden jeweils drei Informationstafeln gemeinsam errichtet. Weitere Tafeln befinden sich in Aldein, Truden und Kaltenbrunn. Zusätzlich wurden entlang der Wanderwege neue Wegplaketten angebracht, um die Orientierung weiter zu erleichtern.

Der E5-Abschnitt durch Südtirols Süden verbindet alpine Landschaften mit mediterranem Flair. Die Route führt durch beeindruckende Berglandschaften, vorbei an traditionellen Dörfern und zahlreichen kulturellen Sehenswürdigkeiten.

Die Etappe von Deutschnofen nach Oberradein verläuft unter anderem am Wallfahrtsort Maria Weißenstein sowie am Bletterbach vorbei. Die folgende Strecke nach Gfrill führt durch den Naturpark Trudner Horn und passiert die Trudner Horn Alm sowie die Bergseen Weißsee und Schwarzsee.

Geplant sind außerdem neue Müllsammelsysteme entlang des Wanderwegs. Damit soll die Sauberkeit verbessert und ein nachhaltiger Umgang mit der Natur gefördert werden.

Neu ist auch eine eigene Internetseite für den Fernwanderweg. Dort finden Interessierte Informationen zu den einzelnen Etappen, Einkehrmöglichkeiten, Sehenswürdigkeiten und aktuelle Hinweise rund um die Route.

Die Projektpartner zeigen sich mit dem Abschluss der bisherigen Maßnahmen zufrieden. Durch die Aufwertung sollen sich Truden, Aldein und Salurn künftig noch stärker als attraktive Stationen entlang eines der schönsten Fernwanderwege Europas präsentieren. Die Verantwortlichen bedanken sich insbesondere bei den beteiligten Gemeinden sowie bei der Europäischen Union für die finanzielle Unterstützung des Projekts.

Jetzt
,
oder
oder mit versenden.

Es gibt neue Nachrichten auf der Startseite