von ih 29.05.2026 15:24 Uhr

Reinswald: Neuer Gehsteig und geordnete Zufahrt geplant

Fußgänger sollen sich im Ortszentrum von Reinswald künftig deutlich sicherer bewegen können. Die Südtiroler Landesregierung hat die technischen Merkmale für ein Infrastrukturprojekt entlang der Landesstraße LS 138 genehmigt. Vorgesehen sind der Bau eines neuen Gehsteigs sowie die Neugestaltung einer problematischen Zufahrt. Die Kosten werden auf insgesamt rund eine Million Euro geschätzt.

Foto: LPA/Amt für Straßenbau Mitte/Süd

Kernstück des Vorhabens ist ein rund 500 Meter langer Gehsteig im Ortsgebiet von Reinswald. Der neue Gehweg wird 1,50 Meter breit sein und klar von der Fahrbahn getrennt verlaufen. Gleichzeitig soll im Zuge der Arbeiten auch der Straßenbelag erneuert und die Befahrbarkeit der Straße, insbesondere in den Kurvenbereichen, verbessert werden.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Neugestaltung der Ausfahrt beim Pichlerhof auf Höhe von Kilometer 1,700 der LS 138. Die bestehende Zufahrt mündet derzeit in einem sehr spitzen Winkel in die Landesstraße, wodurch Fahrzeuge beim Einfahren teilweise auf die Gegenfahrbahn geraten. Durch die Umgestaltung soll dieser Gefahrenpunkt entschärft werden.

Das Projekt wurde auf Vorschlag von Mobilitäts- und Infrastrukturenlandesrat Daniel Alfreider (SVP) von der Südtiroler Landesregierung genehmigt. „Verkehrssicherheit betrifft nicht nur den Fahrzeugverkehr, sondern auch die Menschen, die sich täglich im Dorf bewegen“, betonte Alfreider. Mit dem neuen Gehweg und der Verbesserung der Zufahrt werde die Sicherheit erhöht und die Attraktivität des Dorfes für Einheimische und Gäste gesteigert.

Die Maßnahmen werden auch mit Blick auf die zahlreichen Besucherinnen und Besucher des nahegelegenen Skigebiets Reinswald umgesetzt. Gerade in den Wintermonaten steigt das Verkehrsaufkommen deutlich, weshalb sichere Fußwege im Ortszentrum zunehmend an Bedeutung gewinnen.

Die Gesamtkosten des Vorhabens belaufen sich auf rund eine Million Euro. Davon sind etwa 700.000 Euro für die Bauarbeiten vorgesehen, weitere 300.000 Euro stehen der Verwaltung für ergänzende Ausgaben zur Verfügung.

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