von ih 27.05.2026 13:11 Uhr

Landesfamilienbeirat diskutiert über Gesundheitsversorgung für Familien

Der Landesfamilienbeirat hat sich bei seiner jüngsten Sitzung intensiv mit aktuellen Gesundheitsthemen und der Versorgung von Familien in Südtirol beschäftigt. Im Mittelpunkt stand dabei der Austausch mit Gesundheitslandesrat Hubert Messner (SVP), der den Mitgliedern des Beirates einen Überblick über die geplanten Entwicklungen im Gesundheitswesen gab.

Foto: LPA/Katharina Fleischmann

Landesrat Hubert Messner (SVP) betonte vor allem die Bedeutung einer patientenzentrierten Gesundheitsversorgung. Ziel sei es, den Menschen stärker in den Mittelpunkt des Gesundheitssystems zu rücken und eine sichere, angemessene sowie bedarfsgerechte Betreuung zu gewährleisten. Dabei verwies der Landesrat auf zahlreiche Maßnahmen, die derzeit umgesetzt oder weiterentwickelt werden.

Diskutiert wurden unter anderem Initiativen zur Förderung der psychischen Gesundheit, zum Abbau von Wartezeiten sowie zur besseren Vernetzung zwischen verschiedenen Gesundheits- und Sozialdiensten. Auch Prävention und Gesundheitsförderung standen auf der Tagesordnung.

Besonderes Augenmerk legten die Mitglieder des Familienbeirates auf Unterstützungsangebote für Familien mit Babys und Kleinkindern. Bereits seit mehreren Jahren bestehen in Südtirol die sogenannten „Frühen Hilfen“, bei denen Fachkräfte aus dem Sozial- und Gesundheitswesen eng zusammenarbeiten, um Familien frühzeitig zu begleiten und zu unterstützen.

Diese Zusammenarbeit soll künftig weiter ausgebaut werden. Mit dem Projekt „Frühe Kindheit“ will das Land die Betreuung von Familien mit Kindern bis zu zehn Jahren stärken. Ein erstes Pilotprojekt läuft bereits im Pustertal.

Weitere Maßnahmen betreffen die kinderärztliche Versorgung, die Betreuung durch Hebammen sowie die Begleitung von Familien nach der Geburt eines Kindes. Familienlandesrätin Rosmarie Pamer (SVP) sieht darin einen wichtigen Schritt: Durch eine stärkere Zusammenarbeit und engere Netzwerke sollen Familien künftig noch umfassender begleitet und im Alltag besser unterstützt werden.

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