von lif 25.05.2026 07:18 Uhr

Land will Inflation für Landesbedienstete schneller ausgleichen

Die Gehälter der Landesbediensteten sollen künftig schneller an die Inflation angepasst werden. Über einen entsprechenden Mechanismus haben sich Landeshauptmann Arno Kompatscher und Personallandesrätin Magdalena Amhof mit den Gewerkschaftsvertretungen des bereichsübergreifenden Kollektivvertrags (BÜKV) ausgetauscht.

Landeshauptmann Arno Kompatscher und Personalrätin Magdalena Amhof (Foto: LPA/Greta Stuefer)

Im Mittelpunkt stand die Idee, regelmäßige Vorschüsse auf die anreifende Inflation auszuzahlen. Damit wolle man die teils mehrjährigen Wartezeiten auf einen Inflationsausgleich verkürzen. „Uns ist es ein Anliegen, die Kaufkraft der Mitarbeiter schneller und verlässlich zu sichern. Die Idee eines stabilen und relativ vorhersehbaren Systems, um die Inflation zumindest teilweise noch im Laufe eines Vertragszeitraums auszugleichen, ist auch haushaltstechnisch interessant, da sich die Zahlungen über einen längeren Zeitraum erstrecken würden“, betonte Kompatscher.

Auch Personallandesrätin Amhof verwies auf ein langjähriges Anliegen: „Das Anliegen, die Inflation nicht immer erst im Nachhinein auszugleichen, hegen wir schon seit langem. Es ist ein weiterer Schritt, mit dem wir angemessene Löhne für unsere Mitarbeiter gewährleisten wollen. Eine gute Lösung erfordert aber Zeit und Sorgfalt.“

Bei dem Treffen einigte man sich darauf, mehrere unterschiedliche Vorschläge näher zu prüfen und in weiteren Sitzungen zu vertiefen. „Das heutige war ein sehr konstruktives Treffen und ich bin zuversichtlich, dass wir gemeinsam zu einer guten Lösung kommen werden“, so Amhof.

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