45 Prozent weniger Asylanträge als im Vorjahr

Lediglich 1.410 der Ansuchen waren originär, also von neu eingereisten Personen. Der Rest entfällt etwa auf nachgeborene Kinder. So sind heuer auch die Null- bis Siebenjährigen mit einem Anteil von über 42 Prozent die mit Abstand stärkste Altersgruppe in der Antragsstatistik. Syrer liegen zahlenmäßig insgesamt an der Spitze, doch sind gleich 736 der 856 Anträge von Bürgern des Landes nicht originär, also nur eine kleine Zahl der Ansuchen von neu ins Land kommenden Personen. Die meisten originären Anträge kamen in den ersten vier Monaten von Afghanen.
Grundversorgung geringer ausgelastet
Langsam zurück geht auch die Auslastung der Grundversorgung, die sich Anfang Mai um 48.281 Personen kümmerte. Das sind etwa 4.600 Personen weniger als zu Jahresbeginn, der größte Teil davon Vertriebene aus der Ukraine. Immerhin 1.126 Grundversorgte sind unbegleitete minderjährige Flüchtlinge.
Aus dieser besonders vulnerablen Gruppe kamen im ersten Jahresdrittel 57 Personen nach Österreich, eine davon sogar unter 14. Das häufigste Herkunftsland der unbegleiteten Minderjährigen ist Somalia. Von den 16 weiblichen Flüchtlingen aus dieser Gruppe kamen gleich elf aus dem afrikanischen Land. Auch bei den männlichen stehen Somalier deutlich an der Spitze.
APA/UT24






