von ih 22.05.2026 13:41 Uhr

Tiroler Landtag fordert schärfere Strafen bei Tierquälerei

Nach einem schockierenden Fall von Tierquälerei im Tiroler Unterland fordert der Tiroler Landtag strengere Strafen für grausamen Umgang mit Tieren. Auslöser der Debatte war die Misshandlung und Tötung einer Katze, deren Videoaufnahmen in sozialen Netzwerken große Betroffenheit und Empörung ausgelöst hatten.

Archivbild UT24/su

Die FPÖ brachte im Tiroler Landtag einen Dringlichkeitsantrag zur Verschärfung des § 222 des Strafgesetzbuches ein. Der Antrag mit dem Titel „Tierschutz zeitgemäß gestalten – § 222 StGB verschärfen“ wurde laut FPÖ-Landesparteiobmann Markus Abwerzger einstimmig unterstützt.

Abwerzger sprach von einer „Roten Karte“ des Tiroler Landtags gegen einen „bestialischen und grausamen Umgang mit Tieren“. Das rund 56 Sekunden lange Video der Tat habe nicht nur Tirol, sondern ganz Österreich erschüttert.

Strafen zu lasch

Derzeit sieht das Strafgesetzbuch für rohe Misshandlung oder Tötung eines Tieres Freiheitsstrafen von bis zu zwei Jahren vor. Für Abwerzger reicht das nicht aus. Er fordert die Bundesregierung auf, rasch eine Strafrechtsnovelle auf den Weg zu bringen.

„Wer ein Tier auf so eine Art zu Tode quält, kann auch zu weiteren schwerwiegenden Gewalttaten gegenüber Menschen fähig sein“, erklärt der Tiroler FPÖ-Chef. Grausamer Umgang mit Tieren dürfe künftig nicht länger toleriert werden.

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