SVP-Vertreterin kritisiert Ablehnung von Regenbogenfahne

In einer Aussendung zeigt sich die Soziale Mitte der SVP „empört“ und spricht von einer Haltung, die der Verantwortung eines institutionellen Vertreters nicht gerecht werde. Die Regenbogenfahne sei ein Symbol für Respekt, Menschenwürde und den Schutz jener Menschen, die weiterhin Ausgrenzung und Diskriminierung erfahren müssten.
Besonders kritisch bewertet die Soziale Mitte das Signal, das durch einen demonstrativen Verzicht auf die Teilnahme an einer Veranstaltung ausgesendet werde. Wer einen Raum verlasse, weil dort ein Zeichen gegen Diskriminierung gesetzt werde, sende ein „fatales gesellschaftliches Signal“, heißt es in der Aussendung.
Öffentliche Institutionen seien für alle da
Die Vorsitzende der Sozialen Mitte, Gabi Morandell, findet dazu deutliche Worte.
Öffentliche Institutionen müssten für alle Menschen da sein, erklärt sie. Gerade Politiker hätten die Aufgabe zu verbinden statt auszugrenzen. Es sei „betroffen machend“, dass ein Symbol für Respekt und Menschlichkeit derart abwertend behandelt werde.
Abschließend betont die Soziale Mitte, dass eine moderne und demokratische Gesellschaft ihre Stärke nicht durch Ausgrenzung, sondern durch Zusammenhalt, Menschlichkeit und den sichtbaren Respekt vor Vielfalt zeige.






