269 Kletterer erreichen Gipfel des Everest an einem Tag

Die Bergsteiger aus aller Welt und die Bergführer nutzten am Mittwoch die günstigen Wetterverhältnisse für den Schlussanstieg. Innerhalb von elf Stunden schafften es laut Gautam alle Kletterer, die Teilnehmer verschiedener Expeditionen waren, nach oben.
Menschenschlange
Angesichts des Andrangs war die Route auf den letzten Metern bis zum Gipfel überfüllt. An einem Punkt bildete sich laut Gautam am „Balkon“ genannten Ruhepunkt in etwa 8.400 Meter Höhe bis zum Gipfel eine Schlange. Ein Stau wegen des großen Andrangs sei aber nicht ungewöhnlich gewesen.
Einschließlich der Bergführer hätten bisher 600 Menschen in der laufenden Saison die Spitze des Bergs erreicht, sagte Gautam. Nepal hatte diesmal nach Behördenangaben so viele Genehmigungen wie nie zuvor für die Besteigung des Mount Everest in der Hauptsaison erteilt. Es wurden demnach bis Mitte Mai 494 Zulassungen für Kletterer aus 55 Ländern ausgegeben. Ein Grund für die Rekordzahl ist nach Berichten nepalesischer Medien auch der Umstand, dass China den Aufstieg zum Everest von der tibetischen Seite nicht ermöglicht.
APA/UT24






