Gedenkmesse für den „Vater der Autonomie“ in Feldthurns

Die heilige Messe wird vom Kirchenchor Feldthurns mitgestaltet. Auch die Musikkapelle sowie die Schützen beteiligen sich am Gedenken an den langjährigen Südtiroler Landeshauptmann.
Erinnerung an den „Vater der Südtirol-Autonomie“
Zu den Teilnehmern zählen unter anderem Bürgermeister Patrick Delueg, Landeshauptmann Arno Kompatscher sowie die Präsidentin der Silvius-Magnago-Stiftung, Martha Stocker. Sie werden im Rahmen der Feier Gedanken der Erinnerung und Anerkennung an Silvius Magnago vorbringen.
Magnago gilt als „Vater der Südtirol-Autonomie“. Ihm sei es gelungen, den vor 80 Jahren geschlossenen Pariser Vertrag umzusetzen und damit die Grundlage für die heutige Autonomie Südtirols zu schaffen.
Jahrzehnte an der Spitze Südtirols
Silvius Magnago vertrat Südtirol von 1948 bis 1991 in politischen Spitzenpositionen. Von 1957 bis 1991 war er Parteiobmann der Südtiroler Volkspartei, von 1960 bis 1989 Landeshauptmann.
Sein politisches Wirken war vom Kampf um die Autonomie und deren Umsetzung geprägt. Gemeinsam mit seinen Mitstreitern habe er laut Veranstaltern in zahlreichen Bereichen die Entwicklung Südtirols vorangebracht und auch die Grundlage für die Entwicklung vieler Gemeinden geschaffen.
Feldthurns als „Wahlheimat“
Mehrere Gemeinden verliehen Magnago im Laufe der Jahre die Ehrenbürgerschaft, darunter Feldthurns bereits im Jahr 1967. Begründet wurde dies unter anderem mit seinem Einsatz für das Allgemeinwohl sowie damit, dass er Feldthurns durch den Bau eines Eigenheims zu seiner Wahlheimat gemacht habe.
Die heurige Gedenkmesse ist Teil einer Reihe offizieller Erinnerungsfeiern in jenen Gemeinden, die Magnago die Ehrenbürgerschaft verliehen haben. Im Anschluss an die Messe sind alle Teilnehmer zu einem Umtrunk eingeladen.
Neueste Meldungen






