„Ruhe vor dem Sturm“: Trump-Posting löst neue Kriegs-Spekulationen aus

USA und Israel offenbar mit Einsatzplänen
Laut einem Bericht der „New York Times“ sollen die Streitkräfte der USA und Israels in der kommenden Woche für neue Einsätze im Iran bereit sein. Im Zentrum der Planungen stehe demnach die Sicherung oder Verschleppung iranischen Atommaterials.
Zudem gebe es Vorbereitungen für eine mögliche Einnahme der Öl-Insel Charg in der strategisch wichtigen Straße von Hormus. Diese Passage gilt als bedeutend für die internationale Energieversorgung und spielt auch für die Wirtschaft in Österreich eine Rolle. Für die Durchführung aller Operationen fehle derzeit allerdings noch das endgültige grüne Licht von US-Präsident Donald Trump.
Trump sorgt selbst für neue Spekulationen
Der US-Präsident selbst heizte die Diskussion weiter an. Am Samstagabend veröffentlichte Trump auf seiner Plattform „Truth Social“ ein martialisches Bild, das ihn in Golfbekleidung auf einem Schiff in stürmischer See gemeinsam mit einem Marine-Admiral zeigt. Dabei streckt er entschlossen den Zeigefinger aus. Der Beitrag war mit der kurzen Botschaft versehen: „Die Ruhe vor dem Sturm“.
Berichte über mögliche Rolle der Emirate
Ein weiterer Bericht des britischen „Telegraph“ liefert zusätzliche Details. Demnach versuchen die USA im Konflikt mit dem Iran, die Vereinigten Arabischen Emirate zu einer aktiveren militärischen Rolle zu bewegen. Konkret solle die Armee der Emirate die iranische Insel Lavan mit eigenen Bodentruppen besetzen. Diese war bereits zu Beginn des Krieges beschossen worden.
Ein anonymer US-Beamter wird dazu mit den Worten zitiert: „Holt sie euch! Es wären Truppen der VAE vor Ort – anstelle der US-Truppen.“
Angriffe auf die Vereinigten Arabischen Emirate
Die Vereinigten Arabischen Emirate selbst sind laut Bericht bereits stark von dem Konflikt betroffen. Seit Kriegsausbruch am 28. Februar seien mehr als 2800 Angriffe durch iranische Drohnen und Raketen registriert worden. Auch aus der Metropole Dubai wurden Bilder von brennenden Gebäuden bekannt, darunter eine der bekannten palmförmigen Hotelinseln.
Am Sonntag meldete das Land zudem einen Drohnentreffer auf den Stromgenerator eines Atomkraftwerks, der einen Brand auslöste. Nach offiziellen Angaben gab es keine Verletzten, die gemessenen Strahlungswerte blieben im normalen Bereich.
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