von lif 11.05.2026 18:22 Uhr

Tote Fische am Gardasee sorgen für Aufregung

Anfang Mai sind in den Wasserläufen rund um den beliebten Urlaubsort Sirmione am Gardasee zahlreiche tote Fische entdeckt worden. Die Funde lösten bei Einheimischen wie Urlaubern Sorge aus und riefen umgehend die Behörden auf den Plan.

Foto: Pixabay

Wie die Gemeinde auf ihrer Facebook-Seite mitteilte, handelt es sich nicht um einen Einzelfund. An mehreren sogenannten „Ganfi“, kleineren Wasserläufen an den Mündungen, wurden tote Tiere im Wasser treibend bemerkt. Italienische Regionalmedien hatten zunächst nur über einen Fund am Ganfo Pilandro berichtet, wo derzeit Reinigungs und Instandhaltungsarbeiten durchgeführt werden. Die Gemeindeverwaltung stellte allerdings klar, dass das Fischsterben höchstwahrscheinlich nichts mit diesen Arbeiten zu tun hat.

Als wahrscheinlichste Erklärung gilt eine vorübergehend reduzierte Sauerstoffversorgung in flachen Gewässerabschnitten. Diese ist auf die geringen Niederschlagsmengen der vergangenen Wochen zurückzuführen. Wenn der Wasserstand sinkt und sich das Wasser erwärmt, nimmt die Sauerstoffkonzentration im Wasser ab. Für Fische in flachen Bereichen kann das schnell lebensbedrohlich werden. Solche Ereignisse häufen sich in den letzten Jahren auch in anderen Gewässern, vor allem im Zusammenhang mit dem Klimawandel und trockenen Frühjahren.

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