Holzeisen kritisiert Ablehnung ihres Impf-Antrags

Renate Holzeisen beruft sich in ihrer Kritik auf Aussagen italienischer Experten, die im Corona-Untersuchungsausschuss des Südtiroler Landtags angehört wurden. Diese hätten auf Defizite bei der Erfassung und Überwachung von Impfnebenwirkungen hingewiesen. Ihr Antrag sah deshalb die Einrichtung einer eigenen aktiven Kontrollstelle in Südtirol sowie eine entsprechende Initiative gegenüber der italienischen Zentralregierung vor.
Die Mehrheit des Südtiroler Landtags lehnte den Vorstoß jedoch ab. Mehrere Parteien argumentierten, die Überwachung von Arzneimitteln erfolge bereits durch nationale und europäische Behörden wie die italienische Arzneimittelagentur AIFA und die Europäische Arzneimittelagentur EMA. Holzeisen bezeichnete diese Begründung als unzureichend und sprach von mangelnder Transparenz.
Unterstützung erhielt der Holzeisen-Antrag nur von einzelnen Oppositionsparteien. Andere Fraktionen enthielten sich oder beteiligten sich nicht an der Abstimmung.






