von lif 07.05.2026 10:33 Uhr

Corvara setzt auf das Handwerk

Bei der jüngsten Ortsversammlung des lvh in Corvara wurde deutlich, dass das Handwerk eine tragende Säule der Gemeinde ist und bleibt. Wenn es um Stabilität, Qualität und Zukunft geht, vertraut man im Dorf auf die heimischen Betriebe.

Seppi Nikolas, Rubatscher Giovanni, Pedevilla Willy, Crazzolara Roman (Bürgermeister), Pitscheider Bernhard, Alfreider Ariane Doris, Crepaz Damiano, Thaler Stefan und Comploj Davide – Foto © lvh.apa

Ortsobfrau Ariane Doris Alfreider eröffnete die Versammlung und begrüßte unter anderem lvh-Bezirksobmann David Complojer, Bürgermeister Roman Crazzolara sowie Handwerksreferent Simon Thaler. Im Mittelpunkt stand der Austausch darüber, wie sich Wirtschaft, Handwerk und Gemeinde gemeinsam weiterentwickeln können. Die Botschaft der Gemeindeverantwortlichen war klar: Die Zusammenarbeit mit den Handwerksbetrieben sei unverzichtbar. Der Tourismus funktioniere zwar gut, auf das lokale Handwerk könne man sich aber immer verlassen. Lob gab es zudem für die zahlreichen Initiativen, mit denen das Handwerk aufgewertet und sichtbar gemacht wird, besonders jene für junge Menschen.

Ein wichtiges Thema blieb die Weiterentwicklung der Handwerkerzon, berichtet der lvh einer Aussendung. Zwar laufen derzeit Gespräche und Abstimmungen, gleichzeitig gebe es aber enge gesetzliche und raumordnerische Grenzen, die nicht allein auf Gemeindeebene gelöst werden könnten. Die Herausforderungen würden vielfach bis auf Landesebene reichen.

Ehrungen für langjährige Unternehmer

Dass das Handwerk in Corvara nicht nur wirtschaftliche Bedeutung hat, sondern auch Identität stiftet, zeigte sich bei den Ehrungen langjähriger Unternehmerpersönlichkeiten. Ausgezeichnet wurden Stefan Mayr, Baumeister und Maurer, für 25 Jahre Tätigkeit sowie Helene Schrott, Floristin, für beeindruckende 35 Jahre Berufserfahrung.

Auch die Initiative „Artejanat Val Badia“ nutzte die Versammlung, um aktuelle Projekte und kommende Vorhaben vorzustellen. Unter anderem wurde das Video „Das Handwerk“ gezeigt  und gleichzeitig wurde für eine stärkere Beteiligung innerhalb der Gruppe geworben. Die Idee dahinter zog sich wie ein roter Faden durch den Abend: Handwerk funktioniert dann besonders gut, wenn Betriebe gemeinsam auftreten und sich gegenseitig stärken.

lvh-Bezirksobmann David Complojer erinnerte daran, dass der Verband letztlich von seinen Mitgliedern lebt. Die Betriebe sollten die Dienstleistungen, Netzwerke und Strukturen des lvh aktiv nutzen und ihre Anliegen direkt einbringen.

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