Großprojekt in Innichen: Bahnhof wird komplett umgebaut

Ziel des sogenannten „Masterplans Bahnhof Innichen“ ist es, den Bahnhof und seine Umgebung effizienter, sicherer und attraktiver zu gestalten. In den vergangenen Jahren wurden dafür umfangreiche Analysen durchgeführt, auf deren Basis nun konkrete Maßnahmen geplant sind.
Pendlerparkplatz und Unterführung geplant
Ein zentrales Element ist der Bau eines neuen Pendlerparkplatzes zwischen der Pustertaler Staatsstraße und dem Bahnhof. Damit soll der Umstieg vom Auto auf die Bahn erleichtert und der Verkehr im Ortszentrum reduziert werden.
Auch die Bahninfrastruktur selbst wird ausgebaut: Geplant ist eine neue Unterführung mit Aufzügen, Treppen und erhöhten Bahnsteigen, die einen barrierefreien Zugang ermöglicht. Zudem soll die Unterführung unter der Pustertaler Staatsstraße verlängert werden, um den nördlichen Bereich sowie künftige Einrichtungen der Sicherheitskräfte besser anzubinden.
Bessere Verbindungen und mehr Sicherheit
Auf der Südseite des Bahnhofs sind Verbesserungen für Fußgänger, Radfahrer und den Busverkehr vorgesehen. Eine neue Verkehrsführung soll die derzeit oft angespannte Situation – besonders in der Hochsaison – deutlich entschärfen. Erste Maßnahmen betreffen den nördlichen Bereich rund um den geplanten Pendlerparkplatz, die Planung läuft bereits.
Parallel dazu wird auch die Bahnlinie im Pustertal weiter ausgebaut. Geplant ist unter anderem die schrittweise Auflösung von Bahnübergängen. Projekte in Vierschach und Toblach sind bereits in Planung, während für den Übergang Innichen West die Arbeiten im Februar 2026 ausgeschrieben wurden. Der Baubeginn ist für Herbst 2026 vorgesehen.
Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider betont die Bedeutung des Projekts: „Mit dem Masterplan und den Maßnahmen entlang der Pustertalbahn machen wir einen wichtigen Schritt hin zu einer moderneren, effizienteren und sichereren Bahninfrastruktur.“
Das aktuelle Abkommen enthält zwar noch keine konkreten finanziellen Zusagen, schafft jedoch die Grundlage für die weitere Planung und zukünftige Investitionen.






