„Migranten in anderen Regionen unterbringen!“

Bis Juni 2026 sollen 94 der insgesamt 116 Gemeinden Südtirols verpflichtet werden, jeweils eine Flüchtlingsfamilie aus Bozen aufzunehmen. Diese Maßnahme, initiiert von Soziallandesrätin Rosmarie Pamer, soll Bozen entlasten und die Integration fördern, stößt jedoch bei vielen Bürgermeistern aufgrund von Wohnungsmangel auf Kritik.
Andererseits gebe es viele Regionen in Italien, wo kleinere Orte auf dem Land vom Aussterben bedroht sind, so die Zimmerhofer in einer Aussendung. Inzwischen mehren sich die Gemeinden, die die Renovierung verlassener Häuser unterstützen. Laut Medienberichten werden in den Berggemeinden des Gebietes „Pasubio Piccole Dolomiti“ in der Provinz Vicenza verlassene Häuser zu einem symbolischen Preis von nur einem Euro angeboten, mit der Bedingung, dass sie mit eigenen Mitteln renoviert und anschließend bewohnt werden. Die drei Gemeinden verbindet, dass sie an der Grenze zu Welschtirol liegen und dadurch könnten solche Projekte über den sogenannten „Grenzgemeindenfonds“ (Süd-und Welschtirol zahlen je 40 Millionen Euro jährlich) unterstützt werden.
„Über solche Projekte könnte das Problem der Unterbringung relativ schnell gelöst werden“, schlägt Zimmerhofer vor. Er kündigt an, eine Landtagsanfrage dazu einzureichen.






