„Wer die Zweisprachigkeit angreift, greift Südtirol an“

„Die Zweisprachigkeitspflicht ist keine bürokratische Schikane, sondern eine tragende Säule des Minderheitenschutzes in Südtirol. Wer daran auch nur zwischen den Zeilen rüttelt, greift ein Fundament unserer Autonomie an“, so Stauder. Die Freiheitlichen kritisieren, dass Bianchi anstatt den Betrug klar zu verurteilen, die Täter als Opfer eines „ungerechten Systems“ darstelle. Darin sehen sie eine gefährliche politische Stoßrichtung, denn wer die illegale Umgehung von Sprachvoraussetzungen heute rechtfertige, bereite deren Abschaffung morgen argumentativ vor.
Besonders alarmierend sei laut den Freiheitlichen die dahinterstehende Haltung. „Werden Sprachkenntnisse und Sprachnachweise als lästige Formalität dargestellt, wird nicht ein Verwaltungsdetail in Frage gestellt, sondern das gesamte Schutzsystem Südtirols.“ Die Partei fordert lückenlose Aufklärung, harte Konsequenzen und ein klares politisches Signal: „Nicht die Zweisprachigkeitspflicht ist das Problem, sondern jene, die sie systematisch umgehen, fälschen und nun politisch relativieren.“
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