Acht Millionen Euro für Lehrergehälter: Einigung bei Verteilung weiter offen

Bereits im August 2025 hatte die Landesregierung eine Absichtserklärung genehmigt und damit insgesamt 110 Millionen Euro für Gehaltsverhandlungen im Bildungsbereich in Aussicht gestellt. Gleichzeitig wurde festgelegt, dass eine rückwirkende Auszahlung ab 1. Januar 2026 nur dann erfolgt, wenn bis spätestens 31. März 2026 eine Einigung erreicht wird. Während bei der Reallohnerhöhung von durchschnittlich 400 Euro pro Kopf und Monat eine Annäherung zwischen den Verhandlungsparteien erkennbar war, bleibt die Situation bei der strukturellen Annäherung der Gehälter weiterhin offen.
Keine Einigung bei Verteilung der Mittel
Die Gehaltstabellen als Grundlage für die Berechnungen wurden den Gewerkschaften am 7. Februar übermittelt. Eine Einigung konnte bis zum festgelegten Zeitpunkt dennoch nicht erzielt werden. Amhof erklärt, dass sich die Verhandlungen bei der Reallohnerhöhung zwar positiv entwickelt hätten, weshalb man einer rückwirkenden Auszahlung zugestimmt habe. Diese Einigung betrifft jedoch nicht die Frage der strukturellen Angleichung der Gehälter zwischen den Schulstufen.
Unterschiedliche Positionen bei Gehaltsannäherung
Bei den Gesprächen zur Annäherung der Lehrergehälter zeigt sich laut Amhof ein anderes Bild. Die letzten Verhandlungen hätten deutlich gemacht, dass derzeit kein tragfähiger Vorschlag der Gewerkschaften in absehbarer Zeit zu erwarten sei, da die Positionen stark auseinandergehen. Vor diesem Hintergrund wolle die Landesregierung vermeiden, dass die vorgesehenen Mittel auf unbestimmte Zeit gebunden bleiben.






