FPÖ warnt vor übermäßigem Einsatz von AT-Alert in Tirol

Alexander Gamper sieht die Gefahr, dass eine „inflationäre Verwendung“ die Aufmerksamkeit und Reaktionsbereitschaft der Bevölkerung langfristig schwächen könnte. Dadurch würde die Wirksamkeit des Instruments leiden.
Kritik übte der FPÖ-Politiker auch an der internen Kommunikation der Behörden. Insbesondere zwischen Bezirks- und Gemeindeeinsatzleitungen gebe es weiterhin Defizite in der Abstimmung. Zudem würden Schadensereignisse teils nicht im vorgesehenen Online-System des Landes erfasst, wodurch Einsatzkräfte in benachbarten Regionen verspätet informiert würden.
Lob sprach Gamper den Mitarbeitern des Tiroler Landes-Warn- und Lagezentrums aus. Gleichzeitig übte er scharfe Kritik an der zuständigen Landesrätin Astrid Mair, der er mangelndes Verständnis für die Anforderungen bei großflächigen Krisen vorwarf. Abschließend unterstrich Gamper, dass ein wirksamer Bevölkerungsschutz klare Strukturen, funktionierende Kommunikation und ein professionelles Vorgehen aller Beteiligten erfordere.






