Euregio-Schulring feiert Neustart

Bei einem Festakt an der Landwirtschaftlichen Lehranstalt Rotholz wurde der „Euregio-Ring der land- und hauswirtschaftlichen Schulen“ neu besiegelt. Insgesamt elf Schulen aus allen drei Landesteilen sind beteiligt, im Schuljahr 2025/26 besuchen sie knapp 3.000 Schüler. Knapp 500 davon nehmen aktiv an gemeinsamen grenzübergreifenden Veranstaltungen teil, berichtet das Land Tirol.
Ein neues Abkommen ist nötig geworden, weil sich die Rahmenbedingungen seit der Gründung 1984 stark verändert haben: Aus ursprünglich zwei sind heute elf Schulen geworden, einige Standorte wurden verlegt und die Hauswirtschaft als gleichwertiger Ausbildungsschwerpunkt anerkannt.
Euregio-Präsident und Tirols Landeshauptmann Anton Mattle betonte, der Euregio-Gedanke müsse bereits bei Kindern und Jugendlichen gelebt werden. Ziel der Kooperation ist es, gemeinsame Bildungsprogramme zu fördern und grenzübergreifende Kontakte zu stärken. Jährlich organisieren die Schulen gemeinsame Direktorenkonferenzen, Kulturtage, Projektwochen, einen Wintersporttag sowie Lehrerfortbildungen.
Beim Festakt wurde auch der gemeinsame Kulturtag unter dem Motto „Zsomm“ vorgestellt: Schüler und Lehrkräfte aus der gesamten Euregio beschäftigten sich dabei mit land- und hauswirtschaftlichen Themen, kulturellen Fertigkeiten sowie den Gemeinsamkeiten und Unterschieden der regionalen Dialekte.






