von lif 15.04.2026 14:01 Uhr

Aktivisten sollen Pornobilder an Schüler verteilt haben

Ein Vorfall an einer Oberschule im sächsischen Schleife sorgt für Aufregung. Die Wochenzeitung Junge Freiheit (JF) berichtet über eine Projektwoche, die nach einem Tag abgebrochen wurde.

Bild: APA

Laut JF schickte Schulleiter Jan Rehor zwei nonbinäre Aktivisten eines Theaterprojekts namens „Mut!“ ohne pädagogische Aufsicht in eine Klasse mit 26 Neuntklässlern. Die Eltern seien vorher nicht über Inhalt und Ziel des Projekts informiert worden, was laut JF einen Verstoß gegen das sächsische Schulgesetz darstellen würde.

Im Verlauf des ersten Projekttags sollen die Aktivisten laut dem Bericht unter anderem pornografische Fotos, darunter Bilder von Männern beim Geschlechtsverkehr, auf dem Boden verteilt haben, die den 14- bis 15-jährigen Schülern in die Hände fielen. Außerdem sollen Flyer mit Anti-AfD-Parolen dabei gewesen sein. Eltern erstatteten daraufhin Strafanzeige gegen Unbekannt wegen des Verdachts auf Verbreitung von Pornografie an Minderjährige.

Schulleiter Rehor beendete das Projekt nach dem ersten Tag und kündigte den Aktivisten laut einem der JF vorliegenden Schreiben fristlos. Eine Entschuldigung an die Eltern soll das Schreiben jedoch nicht enthalten haben. Der AfD-Bundestagsabgeordnete Tino Chrupalla, der den Wahlkreis Görlitz direkt vertritt, erklärte gegenüber der JF, er unterstütze die Forderung nach lückenloser Aufklärung durch Bürgermeister und Kultusministerium.

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