Gemeinsam stark: Kfz-Branche in Seis zeigt klare Perspektiven

Im Rahmen der Versammlung wurde deutlich, wie aktiv die beiden Berufsgemeinschaften aufgestellt sind. Die Tätigkeitsberichte von Julia Genetti, Obfrau der Kfz-Mechatroniker im lvh, sowie Martin Kofler, Obmann der Karosserietechniker im lvh, zeigten ein breites Spektrum an Initiativen.
Im Mittelpunkt standen dabei Weiterbildung, Nachwuchsarbeit und Gespräche mit Institutionen und Behörden. Besonders das Projekt „Abenteuer Handwerk“, bei dem Jugendliche praxisnahe Einblicke in die Berufe erhielten, wurde als wichtiger Beitrag zur Fachkräftesicherung hervorgehoben.
Auch die Teilnahme an den Landesmeisterschaften der Berufe (WorldSkills Italy) sowie die Vorbereitung auf internationale Wettbewerbe wurden thematisiert. Sie unterstreichen das hohe Niveau der Ausbildung und die Leistungsbereitschaft im Nachwuchsbereich.
Fachliche Impulse und Blick auf die Branche
Ein Schwerpunkt der Veranstaltung war ein Fachreferat zu modernen Vergütungssystemen für Mitarbeiter, das praxisnahe Ansätze zur Mitarbeiterbindung aufzeigte. Zusätzlich wurde die Bedeutung neuer Technologien für die Weiterentwicklung der Branche betont.
lvh-Präsident Martin Haller hob die Rolle des Verbandes hervor. Dieser verstehe sich nicht nur als Interessenvertretung, sondern auch als verlässlicher Partner der Betriebe – insbesondere in Fragen der Ausbildung, der wirtschaftlichen Entwicklung und der politischen Rahmenbedingungen. Themen wie Qualität, Fachkräfte und Wettbewerbsfähigkeit standen dabei im Zentrum.
Auch Helmut Hellrigl vom Kraftfahrzeugamt nahm an der Versammlung teil. Sein Beitrag unterstrich die Bedeutung des Dialogs zwischen Betrieben und Behörden in einem stark regulierten technischen Umfeld.
Branche sieht sich gut aufgestellt
Die Jahresversammlung machte deutlich, dass die Branche vor Herausforderungen steht, gleichzeitig aber auf stabile Strukturen und engagierte Betriebe bauen kann. Der intensive Austausch und die hohe Beteiligung zeigten, dass Kfz-Mechatroniker und Karosserietechniker gut aufgestellt sind, um die zukünftigen Entwicklungen aktiv mitzugestalten.






