Südtirols Tourismus: 38 Millionen Nächtigungen in einem Jahr

Im Jahr 2025 wurden in Südtirol über 38,2 Millionen Nächtigungen verzeichnet, ein Plus von 3,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Während die Übernachtungen deutscher Gäste um zweiProzent zurückgingen, stiegen jene aus dem sonstigen Ausland um beachtliche 14,9 Prozent. Mehr als neun von zehn Unternehmen zeigen sich mit der erzielten Rentabilität zufrieden.
Auch zu Beginn des Jahres 2026 setzt sich der positive Trend fort. In den ersten beiden Monaten stiegen die Nächtigungen um weitere 3,5 Prozent, begünstigt durch die Olympischen Biathlon-Wettkämpfe in Antholz, die vor allem deutsche Gäste anzogen, deren Zahlen um 9,4 Prozent zunahmen, berichtet das WIFO in einer Aussendung.Â
Beherbergung und Gastronomie im Aufwind
Die Stimmung in der Beherbergungsbranche ist gut, besonders in den Bezirken Wipptal, Salten-Schlern, Burggrafenamt und Eisacktal. Das Umsatzwachstum wurde vor allem von ausländischen Gästen und gestiegenen Preisen getragen. Auch die Beschäftigung wuchs: Im Südtiroler Gastgewerbe arbeiteten 2025 durchschnittlich über 36.600 Personen, ein Anstieg von 4,3 Prozent.
In der Gastronomie zeigt sich ein gemischtes Bild. Restaurants melden zufriedenstellende Rentabilität, aber stagnierende Umsätze. Unter anderem weil italienische Gäste weniger ausgaben. Bars und Cafés hingegen verzeichneten 2025 steigende Umsätze und mehr Investitionen.
Treibstoffkosten als Unsicherheitsfaktor
Die Aussichten für 2026 sind grundsätzlich positiv, doch ein Wermutstropfen bleibt. Die steigenden Treibstoffkosten könnten die Touristenankünfte in den kommenden Monaten beeinflussen. Wie stark, lasse sich derzeit noch nicht abschätzen.






