von veo 14.04.2026 08:00 Uhr

Vernetzung und Krisenbegleitung im Mittelpunkt in Brixen

Die Berufsgemeinschaft der Religionslehrer hat an der Philosophisch-Theologischen Hochschule getagt. Die Fortbildung bot eine intensive Auseinandersetzung mit aktuellen Herausforderungen im Schulalltag.

Foto: Berufsgemeinschaft der Religionslehrer

Jahresvollversammlung mit Blick auf Berufsbild und aktuelle Entwicklungen

Am 11.04.2026 fand an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Brixen die Jahresvollversammlung der Berufsgemeinschaft der Religionslehrer sowie eine ganztägige Fortbildung zum Thema „Zwischen Hingabe und Selbstschutz: (Über)leben während Trauer- und Krisenzeiten in der Schule“ statt.

Im Tätigkeitsbericht hob der Vorsitzende die Bedeutung der Vernetzung unter Religionslehrern sowie die Stärkung des Berufsbildes in der Öffentlichkeit hervor. Er verwies auf frühere Initiativen zur Darstellung des Religionsunterrichts im Südtiroler Landtag und betonte die Notwendigkeit einer verbesserten fachlichen Qualifikation im Zuge neuer Ausbildungswege für die Grundschule. Im Anschluss präsentierte Jurgita den Kassabericht.

Weitere Beiträge befassten sich mit der geplanten Einführung des Faches Ethik ab dem Schuljahr 2027/28, mit der Notwendigkeit klarer fachlicher Abgrenzungen sowie mit Entwicklungen in der Jugendforschung und Schulpastoral, insbesondere im Zusammenhang mit der Initiative „Be blessed / Matura-Segensfeiern“.

Fortbildung zu Krisen und Trauerprozessen im Schulalltag

Die anschließende Fortbildung wurde von Mechthild Schroeter-Rupieper geleitet und von rund 35 Teilnehmern besucht, darunter auch Fachkräfte außerhalb des Religionsunterrichts. Die breite Beteiligung unterstrich die hohe Relevanz des Themas für den Bildungsbereich.

Zeitweise nahm auch Bischof Ivo Muser an der Veranstaltung teil und betonte mit dem Satz „Nicht zu früh das Halleluja singen“ die Bedeutung eines sensiblen Umgangs mit Trauerprozessen. Der Vorsitzende dankte ihm sowie allen anwesenden Vertretern der Bildungs- und Kircheninstitutionen für ihre Unterstützung.

Die Referentin prägte den Tag durch praxisnahe Fallbeispiele und eindrückliche Erfahrungen zum Umgang mit Krisen im schulischen Alltag. Der Tag endete mit einem Wortgottesdienst in der Kapelle des Priesterseminars, dem auch Dekan Prof. Martin Lintner beiwohnte und der den Austausch in einer ruhigen Atmosphäre abschloss.

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