von ih 18.02.2025 17:19 Uhr

Strafen für illegale Freizeitwohnsitze: Liste Fritz kritisiert Verwaltungsgerichte

Die Liste Fritz zeigt sich enttäuscht über die aus ihrer Sicht mangelnde Durchsetzung der höheren Strafen für illegale Freizeitwohnsitze in Tirol. Obwohl der Landtag den Strafrahmen von 40.000 auf 80.000 Euro erhöht hat, werden die verhängten Strafen von den Verwaltungsgerichten häufig deutlich reduziert.

Illegale Freizeitwohnsitze sind vor allem im Bezirk Kitzbühel ein Problem. (Archiv/Pixabay)

Andrea Haselwanter-Schneider, Parteichefin der Liste Fritz, betont: „Illegale Freizeitwohnsitze sind kein Kavaliersdelikt, sondern ein klarer Gesetzesbruch. Harte Strafen sind notwendig, um den Ausverkauf unserer Heimat zu stoppen. Leider verlieren die Strafen durch die Reduzierungen ihre abschreckende Wirkung.“

Für die Liste Fritz wird damit die Absicht des Gesetzgebers unterlaufen. Haselwanter-Schneider warnt: „Es wird sich schnell herumsprechen, dass die Strafen niedrig ausfallen. Umso wichtiger ist es, die Kontrollen zu verstärken und die Gemeinden dabei zu unterstützen.“

Daher fordert die Liste Fritz seit Jahren eine Task-Force des Landes, die den Gemeinden bei der Kontrolle illegaler Freizeitwohnsitze zur Seite steht. Nur so könne man den Kampf gegen den Ausverkauf der Heimat erfolgreich führen.

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