„Einheimische sind wieder außen vor!“

Alperia hat fünfjährige Anleihen mit einem Bruttozinssatz von 4,75 Prozent ausgegeben. Nach wenigen Stunden war die Anleihe bereits überzeichnet. „Zahlreiche Südtiroler wollten Alperia-Anleihen zeichnen. Vergebens. Viele Einheimische mussten mal wieder durch die Röhre gucken und haben – ebenfalls mal wieder – nichts vom heimischen Stromanbieter“, gibt der Landtagsabgeordnete der „Süd-Tiroler Freiheit“, Bernhard Zimmerhofer, zu bedenken.
Die Bewegung wollte mit einer Anfrage an die Landesregierung wissen, warum in ganz Italien für die Anleihen geworben wurde. Eine zufriedenstellende Antwort erfolgte nicht, berichtet die STF in einer Aussendung. „Wozu schaltet man teure Werbung in ganz Italien, wo absehbar war, dass das Interesse am heimischen Markt groß ist?“, fragt sich nicht nur Bernhard Zimmerhofer.
Dabei ist Alperia ein öffentliches Unternehmen: 46,4 Prozent von Alperia gehören dem Land, 21 Prozent den Gemeinden Bozen und Meran und 11,6 Prozent der SELFIN, ein Zusammenschluss von mehr als 100 Südtiroler Gemeinden. Bernhard Zimmerhofer betont: „Alperia gehört den Südtirolern und sollte deshalb auch endlich für die Südtiroler da sein!“






