von lif 28.01.2022 17:15 Uhr

Was ändert sich durch die „Corona-Pille“?

Drei Tabletten am Tag, keine Infusion notwendig, und dennoch senkt das Medikament die Gefahr eines schweren Corona-Verlaufs bei Risikopatienten um fast 90 Prozent. „Paxlovid“ von der US-Pharmafirma Pfizer ist die Medikamenten-Hoffnung im Kampf gegen Corona. Am Donnerstag gab die EU-Arzneimittelbehörde (EMA) grünes Licht für den Einsatz bei erwachsenen Risikopatienten.

Foto: APA/Pfizer

„Paxlovid“ ist das erste in der EU zugelassene Corona-Mittel, das sich Patienten selbst verabreichen können: Patienten nehmen nach Angaben des Herstellers über fünf Tage zweimal täglich jeweils drei Tabletten ein. Alle Tabletten sind enthalten in einer Packung, die einem Behandlungszyklus entspricht, so die Bild.

Durch ein Medikament, das selbstständig und zu Hause eingenommen werden kann, können Patienten so in Zukunft einfacher behandelt werden und müssen nicht zwingend ins Krankenhaus. Dies könnte eine große Erleichterung für das Gesundheitssystem sein.

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