Auf den Spuren der einheimischen Orchideen

In der Umgebung des GEOPARC Bletterbach kommen zahlreiche Arten der einheimischen wildwachsenden Orchideenarten vor. Diese sind meist zwar kleiner und unauffälliger als ihre tropischen Verwandten, beim genaueren Betrachten jedoch umso faszinierender. Ob die raffinierte Bestäubungstechnik des Frauenschuhs oder der Ragwurz, die große Vielfalt der Knabenkräuter oder der Ständelwurz: Experte Johann Madl wird sich bei den Themenwanderungen an den beiden Sonntagen, 10. und 24. Juni um 10 Uhr im GEOPARC Bletterbach mit allen Liebhabern auf die Spuren der einheimischen Orchideen und ihrer Besonderheiten begeben.
Für die wildwachsenden Südtiroler Orchideen gilt strengster Naturschutz. „Orchideen wachsen in Symbiose mit einem Pilz: Ohne diesen können sie nicht gedeihen“, erklärt Madl die optimalen Bedingungen für ein gutes Gedeihen der seltenen Pflanzen und die Zwecklosigkeit, eine wild wachsende Orchidee auszugraben und zu verpflanzen. Klima, Sonneneinstrahlung, Feuchtigkeit sowie weitere Faktoren beeinflussen das Wachstum dieser streng geschützten Pflanzenfamilie. „Mit unseren Orchideenwanderungen leisten wir daher auch Aufklärungs- und Sensibilisierungsarbeit, um die Südtiroler Orchideenbestände für die Zukunft zu erhalten“, betont der Präsident des GEOPARC Bletterbach Peter Daldos.
Anmeldung notwendig
Orchideenexperte Johann Madl wird daher auch beim UNESCO-Fest am Sonntag, 17. Juni im GEOPARC Bletterbach beim Informationsstand der Forstverwaltung vertreten sein und für einen sorgfältigen Umgang mit diesen seltenen und faszinierenden Pflanzen werben.
Anmeldungen und weitere Informationen zu den Orchideenwanderungen im Besucherzentrum des GEOPARC unter der Telefonnummer +39 0471 886 946 oder unter info@bletterbach.info.






