Südtiroler Konsumklima sich im Oktober verschlechtert

Wie die Handelskammer Bozen mitteilt, zeigt die vierteljährliche Umfrage des Wirtschaftsforschungsinstituts WIFO unter SüdtirolsKonsumenten einen Rückgang des Konsumklimaindex um drei Punkte gegenüber der Erhebung im Juli. Der Index liegt jetzt bei minus 16,3 Punkten und damit weiterhin unter dem langfristigen Durchschnitt. Für den Rückgang sind laut Handelskammer vor allem die schlechteren Einschätzungen der Haushalte zur eigenen finanziellen Lage verantwortlich. Sie werde durch den starken Anstieg der Energiepreise belastet. Auch die Erwartungen für die Entwicklung der Südtiroler Wirtschaft in den kommenden Monaten haben sich leicht verschlechtert. Die Kaufabsichten für langlebige Konsumgüter wie Haushaltsgeräte und Möbel sind gegenüber der letzten Erhebung unverändert.
Auch in Europa schlechter
Auch in Europa ist das Konsumklima gesunken. Der Index für die Europäische Union (EU27) fiel gegenüber Juli um vier Punkte auf minus 18,3 Punkte und liegt damit knapp unter dem Südtiroler Wert. In Italien sank er um 4,6 Punkte auf minus 24,2 Punkte, in Österreich um 2,3 Punkte auf minus 21,3 Punkte. In Deutschland bleibt das Konsumklima nahezu unverändert und liegt mit minus 14,2 Punkten leicht über dem Südtiroler Niveau.
Der Präsident der Handelskammer, Michl Ebner, sagt: „Der starke Anstieg der Energiepreise trifft sowohl die Südtiroler Unternehmen als auch die Haushalte. Es ist entscheidend, die Kaufkraft der Konsumenten zu stützen und den Kostenanstieg für besonders betroffene Betriebe abzufedern, um einen starken Inflationsanstieg zu vermeiden, der sich negativ auf das Wirtschaftswachstum auswirken würde.“






