Neue Fälle von Metall in Halloween-Süßigkeiten

Laut Bundeskriminalamt wurden die Naschereien in vergleichbarer Weise mit spitzen metallischen Gegenständen präpariert. Betroffen sind Niederösterreich (drei Fälle), Oberösterreich (drei), Salzburg (einer) und die Steiermark (sechs). Neu angezeigt wurden zwei Fälle in Niederösterreich (Amstetten und Loosdorf im Bezirk Melk), zwei in der Steiermark (Bezirke Murtal und Leibnitz) und einer in Linz. Dort fand ein Vater in einem Schokoriegel, den seine Kinder gesammelt hatten, eine Schraube. Er ist durch ein Video in sozialen Medien aufmerksam geworden.
In Wien gibt es einen ersten Verdachtsfall: In einem Schokoladenbonbon in der Donaustadt soll eine Schraube gesteckt haben. Eine Anzeige liegt noch nicht vor, die Polizei prüft den Fall. Auch in der Steiermark fand eine Mutter nach den Medienberichten das Metall, bevor sie die Süßigkeiten ihren Kindern gab. Das Bundeskriminalamt betont, dass die Berichterstattung zur Aufklärung beiträgt. Bisher wurde kein Fall angezeigt, der medizinisch versorgt werden musste. In Winklarn in Niederösterreich wurde am Montag ein Mädchen durch eine Nadel in einer Minischokolade leicht im Mund verletzt.
Die Polizei bittet Eltern, die gesammelten Süßigkeiten sorgfältig zu kontrollieren. Verdächtige Naschereien dürfen nicht gegessen werden. Offensichtlich manipulierte Süßigkeiten sollen samt Verpackung aufbewahrt und der Polizei gemeldet werden. Gefundene Fremdkörper sollen nicht entfernt werden, damit Spuren gesichert werden können. Auch in Bayern wurden weitere Fälle gemeldet. Das Landeskriminalamt zählt dort heuer deutlich mehr präparierte Süßigkeiten als in den Vorjahren.
APA/UT24






