FPÖ fordert Auflösung der Tiroler Flüchtlingsgesellschaft

Die Auslagerung der Flüchtlingsagenden in eine privatrechtliche Gesellschaft sei von Beginn an ein schwerer politischer Fehler der Tiroler ÖVP gewesen, kritisiert Abwerzger. Die FPÖ habe deshalb bereits mehrfach im Landtag die Auflösung der TSD gefordert. Nun müsse rasch gehandelt werden. Auch Landeshauptmann Anton Mattle stehe in der Verantwortung, da er die Gesellschaft von seinem Vorgänger Günther Platter übernommen habe.
Markus Abwerzger wirft den Verantwortlichen eine Verschwendung von Steuergeld in Millionenhöhe vor. Besonders die Anmietung von Unterkünften in den Anfangsjahren sei problematisch gewesen. Dabei seien teilweise Mietverträge mit einer Laufzeit von bis zu 30 Jahren abgeschlossen worden. Die finanziellen Folgen müssten letztlich die Tiroler Steuerzahler tragen.
Für den FPÖ-Landesparteiobmann sei daher klar: Die TSD soll liquidiert und die Zuständigkeit für die Flüchtlingsagenden wieder unmittelbar von der Landesverwaltung übernommen werden. Nur so könne aus seiner Sicht wieder Ruhe in die Angelegenheit einkehren.






