Nach zwei Einbrüchen in Bozen: Libyscher Asylwerber in Haft

Spuren führen zu Verdächtigem
Ein libyscher Asylwerber ist in Bozen in Untersuchungshaft genommen worden. Er gilt als mutmaßlicher Täter zweier nächtlicher Einbrüche in Geschäfte der Landeshauptstadt. Der Mann ist bereits mehrfach vorbestraft und unterlag einem Aufenthaltsverbot im Landesgebiet.
Wie die Staatspolizei mitteilt, führten Ermittlungen der Mobilen Einheit und der Spurensicherung zu Fingerabdrücken und weiteren Spuren, die dem Verdächtigen zugeordnet werden. Die Staatsanwaltschaft beantragte daraufhin die Untersuchungshaft, die vom zuständigen Gericht angeordnet und vollzogen wurde.
Fingerabdrücke und Blutspuren
Der erste Einbruch ereignete sich am 25. August 2026 in der Bar „Lobis“ in der Innsbrucker Straße 37. Bei der Spurensicherung wurden Fingerabdrücke gefunden, die dem Mann zugeordnet werden.
Am 6. Oktober 2026 wurde in das Geschäft „Südtirol Games“ in der Keplerstraße 1 eingebrochen. Dort fanden die Ermittler Blutspuren, die laut Polizei vom Verdächtigen stammen. Zudem erkannten ihn Beamte der Streife auf Aufnahmen der Videoüberwachung.
Aufenthaltsverbot mehrfach missachtet
Dem Mann werden auch mehrere Verstöße gegen das Aufenthaltsverbot im Landesgebiet vorgeworfen. Diese sollen sich am 26. Juli, 10. August, 8. September, 16. September und 2. Oktober 2026 ereignet haben.






