Neuer Kreisverkehr in Rasen-Antholz. Weitere Arbeiten folgen

Der neue Kreisverkehr an der Pustertaler Staatsstraße (SS 49) ist seit dem 30. Oktober für den Verkehr freigegeben. Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider nahm die Freigabe bei einem Lokalaugenschein gemeinsam mit Bürgermeister Thomas Schuster, Vertretern der Gemeinden und der Bauunternehmen sowie den Projektverantwortlichen vor.
Die Bauarbeiten hatten knapp ein Jahr zuvor begonnen. Während der Olympischen Winterspiele 2026 wurde vor allem außerhalb der Fahrbahn gearbeitet.
Erster Meilenstein für das Gesamtprojekt
„Der Kreisverkehr wird die Sicherheit und Funktionalität eines wichtigen Verkehrsknotens entlang der Pustertaler Straße verbessern. Mit der zweispurigen Verkehrsöffnung haben wir heute einen ersten Meilenstein auf dem Weg zur Realisierung des Gesamtprojektes erreicht“, sagte Alfreider. Die Finanzierung des Projekts erfolge über staatliche Mittel im Zusammenhang mit den Olympischen Winterspielen Mailand-Cortina 2026.
Bürgermeister Thomas Schuster bezeichnete den Kreisverkehr als lang gehegten Wunsch für Rasen-Antholz. Das Gesamtprojekt soll die Anbindung der Seitentäler an zentrale Mobilitätsknoten verbessern und die Verkehrssicherheit erhöhen.
Weitere Arbeiten am Knoten
Neben dem Kreisverkehr wurden eine neue Zufahrt ins Antholzertal sowie wesentliche Teile der künftigen Straßen- und Radweginfrastruktur errichtet. Abgeschlossen sind die Arbeiten am Knoten allerdings noch nicht: Vor allem die Anschlüsse zwischen den neuen Verkehrsanlagen und der bestehenden Staatsstraße müssen noch hergestellt werden.
Dafür sind weitere Verkehrsregelungen notwendig. Sie sollen sichere Arbeitsbedingungen gewährleisten und Gefahren für die Verkehrsteilnehmer vermeiden. Ziel ist es, die Arbeiten am Knoten Rasen-Antholz noch im Laufe dieses Jahres abzuschließen.
Unterführung in Olang folgt
Parallel dazu laufen am Knoten Olang die Arbeiten für die bergseitige Umfahrungsstraße. Zudem werden die neue Straßenunterführung unter der Pustertaler Staatsstraße vorbereitet. Sobald der Verkehr auf die Umfahrungsstraße verlegt ist, kann die nächste Bauphase der Unterführung beginnen. Damit sollen die Auswirkungen der Bauarbeiten auf den laufenden Verkehr möglichst gering bleiben.
Die archäologischen Untersuchungen am Galgenbichl sind inzwischen weitgehend abgeschlossen. Die Grabungs- und Dokumentationsarbeiten hatten Anpassungen des Bauzeitenplans erforderlich gemacht. Entlang der bestehenden Staatsstraße sind bei den weiteren Arbeiten weiterhin archäologische Kontrollen vorgesehen.






