Weltschlaganfalltag: Diese Warnsignale sollte man kennen

Ein hängender Mundwinkel, plötzliche Sprachstörungen oder eine Schwäche auf einer Körperseite können auf einen Schlaganfall hinweisen. Als weitere Warnsignale nennt das Land Taubheitsgefühle, plötzliche Sehstörungen, plötzlichen Schwindel mit Gangunsicherheit und ungewöhnlich heftige Kopfschmerzen. „Niemand soll abwarten, ob sich die Beschwerden von selbst bessern, oder selbst mit dem Auto ins Krankenhaus fahren“, sagt Gesundheitsdirektorin Theresa Geley. Bei Anzeichen für einen Schlaganfall solle man sofort den Notruf 144 wählen. Je schneller ein Schlaganfall erkannt und behandelt werde, desto höher seien die Heilungschancen.
Im Verdachtsfall rät das Land außerdem, sich den Zeitpunkt zu merken, an dem die Beschwerden begonnen haben oder die Person zuletzt ohne Symptome war. Die betroffene Person sollte nicht allein gelassen werden, und man sollte den Anweisungen der Leitstelle folgen. Auch wenn die Symptome nach kurzer Zeit wieder verschwinden, ist eine sofortige medizinische Abklärung nötig.
In Tirol arbeiten Leitstelle, Rettungsdienste, Krankenhäuser und Reha-Einrichtungen eng zusammen. Ein Drittel der Patienten ist innerhalb von drei Stunden nach dem Schlaganfall im Krankenhaus. Damit hat Tirol laut Land eine der engsten Versorgungsketten Österreichs. Die drei spezialisierten Stroke Units in Innsbruck, Kufstein und Lienz behandeln rund zwei Drittel aller Betroffenen.






