von ih 28.10.2026 18:05 Uhr

Neuer Vertrag wertet Südtirols Forstdienst auf

Der Einsatz im Wald soll künftig bessere Rahmenbedingungen erhalten. Bei der Jahreshauptversammlung der Interessensgemeinschaft Landesforstkorps am Dienstag in Terlan stand die Aufwertung des Forstdienstes im Mittelpunkt. Seit August gilt ein neuer Bereichsvertrag, der höhere Zulagen und Verbesserungen bei den Arbeitsbedingungen vorsieht.

Foto: LPA/Oskar Verant

Das Land Südtirol investiert dafür jährlich zusätzlich rund 1,27 Millionen Euro. Unter anderem steigt die Forstdienstzulage von 33 auf 50 Prozent des Anfangsgehalts der jeweiligen Funktionsebene. Auch Stationsleiter erhalten erstmals eine eigene Zulage. Zudem wurden Regelungen zu Bereitschaftsdiensten, Teilzeit, Dienstkleidung und Gesundheitsüberwachung angepasst.

Personallandesrätin Magdalena Amhof betonte, dass die Anforderungen an den Forstdienst in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen seien. Forstwirtschaftslandesrat Luis Walcher sprach sich außerdem dafür aus, Bürokratie und Verwaltungsarbeit abzubauen, damit die Mitarbeiter mehr Zeit für ihre Aufgaben vor Ort haben.

Rund 350 Beschäftigte in zwölf Forstämtern betreuen Wälder, Weiden, Almen und Wiesen sowie die Pflanzen- und Tierwelt auf etwa zwei Dritteln der Landesfläche Südtirols.

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