von ih 27.10.2026 07:40 Uhr

SVP-Jungspund fordert mehr Vernunft statt Krawall

Der junge SVP-Funktionär Kevin Pichler warnt vor Radikalisierung und ruft zu mehr Sachlichkeit auf. Von angekündigten Krawall-Protesten in Bruneck und Bozen hält er wenig.

Kevin Pichler von der JG

Kevin Pichler, Landesstellvertreter der Jungen Generation (JG), hat eine Botschaft an linke und migrantische Randalierer seiner Altersgruppe: weniger Krawall, mehr Vernunft. Angesichts angekündigter Protestaktionen in Bruneck und Bozen warnt der junge SVP-Vertreter vor einer zunehmenden Verrohung des gesellschaftlichen Umgangs. Gewalt und Zerstörung seien keine Lösungen, sondern würden am Ende allen schaden.

Besonders kritisch sieht Pichler, dass sich Jugendliche über soziale Medien zunehmend von populistischen und radikalen Inhalten beeinflussen ließen. Dort würden komplizierte Probleme auf einfache Parolen reduziert und Ängste geschürt. Statt sich von solchen Botschaften mitreißen zu lassen, brauche es wieder mehr sachliche Diskussionen und einen respektvollen Austausch – zwischen Jugendlichen ebenso wie zwischen den Generationen.

Gleichzeitig nimmt Pichler seine Altersgenossen in Schutz: Tausende junge Menschen engagierten sich in Südtirol tagtäglich ehrenamtlich in Vereinen und sozialen Projekten. Dieses Engagement verdiene mehr Aufmerksamkeit als jene wenigen, die glaubten, Probleme mit Gewalt lösen zu können. Ob sich linke und migrantische Krawallmacher jedoch tatsächlich von dem JG-Funktionär umstimmen lassen, bleibt fraglich.

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