FCS – Spieltag für alle: Gemeinsam gegen Barrieren im Sport

Der FC Südtirol hat am Montag gemeinsam mit der Stadt Bozen und dem Dachverband für Soziales und Gesundheit den „Inklusionstag – 90 Minuten des Miteinanders“ vorgestellt. Die Initiative findet rund um das Heimspiel gegen Cesena am Samstag, 31. Oktober, im Drusus-Stadion statt.
Mitglieder der beteiligten Vereinigungen können das Spiel kostenlos besuchen. Außerdem erhalten die teilnehmenden Organisationen die Möglichkeit, auf dem Stadionareal Informationsbereiche einzurichten und ihre Arbeit sowie ihre Projekte vorzustellen. Einige Mitglieder werden auch in die Organisation des Spieltags eingebunden. Die „Special Kickers“ des ASV Sport & Friends Südtirol begleiten die beiden Mannschaften auf das Spielfeld.
Sport soll allen offenstehen
Bei der Vorstellung im Drusus-Stadion waren FC-Südtirol-Präsident Gerhard Comper, Bozens Stadträtin für Sozialpolitik, Gesundheit und Sport, Patrizia Brillo, sowie Roberta Rigamonti, Präsidentin des Dachverbandes für Soziales und Gesundheit, anwesend.
Auch die FCS-Profis Bjarki Bjarkason und Marco Varnier nahmen an der Pressekonferenz teil.
Comper verwies auf die gesellschaftliche Verantwortung des Vereins und dessen Engagement für zugänglichen und barrierefreien Sport.
„Entscheidend ist aus meiner Sicht, dass Inklusion nicht auf einzelne Anlässe beschränkt bleibt, sondern im täglichen Handeln und in den kleinen Gesten des Alltags konkret zum Ausdruck kommt“, sagte der FCS-Präsident.
Brillo betonte, dass Menschen mit Beeinträchtigung dieselben Möglichkeiten zum Zugang und zur Teilhabe erhalten sollen. Dafür seien Fachkenntnisse und ausreichende Ressourcen nötig. Zudem müsse der Abbau architektonischer Barrieren weiter vorangetrieben werden. Ziel sei ein Wandel, bei dem Inklusion im Alltag selbstverständlich gelebt werde.
Barrieren abbauen und Zugehörigkeit stärken
Rigamonti bezeichnete Sport als wichtiges Mittel, um Menschen zusammenzubringen und das Zugehörigkeitsgefühl zu stärken. Neben baulichen Hindernissen müssten auch kulturelle, zwischenmenschliche und organisatorische Barrieren überwunden werden. Der Inklusionstag verbinde Sport und Sozialbereich und könne die Zusammenarbeit langfristig stärken.
Der Erfolg der Veranstaltung werde sich, so Rigamonti, nicht allein an einem gut gefüllten Stadion messen lassen: „Der wahre Erfolg der Veranstaltung wird nicht allein in einem gut gefüllten Stadion liegen, sondern vor allem darin, dass sich jeder Einzelne als Teil einer Mannschaft fühlen kann.“
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