Überfüllte Busse lassen Schulkinder in Villnöß zurück

Betroffen ist die Busverbindung von Zans über St. Peter in Richtung Brixen. Vor allem dienstags und donnerstags nach Unterrichtsende um 16 Uhr kommt es laut Beschwerden von Eltern wiederholt zu Problemen. Die Busse seien dann so voll, dass die Kinder nicht mehr zusteigen könnten.
Der Landtagsabgeordnete der Süd-Tiroler Freiheit, Hannes Rabensteiner, hat sich deshalb an den zuständigen Landesrat Daniel Alfreider gewandt. „Es kann nicht sein, dass Kinder nach der Schule an der Haltestelle stehen bleiben, weil für sie kein Platz mehr im Bus ist“, kritisiert Rabensteiner. Der Schülertransport müsse Vorrang haben. Zudem stelle sich die Frage, wer für die Aufsicht der Kinder verantwortlich sei, wenn diese nach Unterrichtsende nicht nach Hause fahren könnten.
Landesrat gibt Probleme zu
Landesrat Alfreider bestätigte, dass Villnöß in den vergangenen Monaten von einer unerwartet hohen Zahl internationaler Tagesgäste besucht worden sei. Die zusätzliche Nachfrage führe zu bestimmten Zeiten zu Kapazitätsengpässen im öffentlichen Verkehr. Die Schwierigkeiten auf der Verbindung von St. Peter talauswärts an Schultagen seien allerdings eine vergleichsweise neue Entwicklung.
Gemeinsam mit der Gemeinde und dem Tourismusverein werde derzeit nach geeigneten Lösungen gesucht. Außerdem werde die Situation laufend beobachtet. Rabensteiner fordert, die angekündigte Prüfung rasch in konkrete Maßnahmen umzusetzen. Er wolle mit den betroffenen Eltern in Kontakt bleiben und kontrollieren, ob sich die Lage verbessere. Für die Familien brauche es so schnell wie möglich eine verlässliche Lösung.






